Der Gewinn ist im Grunde das, worum es im Geschäftsleben geht – das, was übrig bleibt, nachdem du alle Kosten bezahlt hast. Oder anders gesagt: der süße Teil des Kuchens, nachdem du die Rechnungen, Gehälter, Miete und Steuern runtergeschluckt hast.
Wie berechnet sich der Gewinn?
Die einfache Formel lautet:
Gewinn = Einnahmen – Ausgaben
Das klingt einfach, aber die Praxis kann trickreich sein, da alle betrieblichen Ausgaben sorgfältig abgezogen werden müssen – von Materialkosten über Mieten bis hin zu deinem morgendlichen Bürokaffee (sofern er steuerlich absetzbar ist!). Wenn am Ende der Einnahmen mehr übrigbleibt als du ausgegeben hast, kannst du dich freuen: Du hast Gewinn gemacht.
Arten von Gewinn:
Bruttogewinn: Das ist der Gewinn, bevor noch Steuern und andere Abzüge berücksichtigt werden. Du siehst also, was du theoretisch hast, aber es ist noch nicht das, was in deiner Tasche landet.
Nettogewinn: Der wahre Star der Show – das, was nach allen Abzügen übrig bleibt. Diesen Betrag kannst du tatsächlich behalten (oder wieder ins Unternehmen reinvestieren).
Betriebsgewinn: Dieser gibt an, wie profitabel dein Kerngeschäft ist, ohne dass außergewöhnliche Einnahmen oder Kosten (wie der Verkauf eines Firmenwagens) dazukommen.
Warum ist der Gewinn wichtig?
Der Gewinn zeigt dir, wie gut dein Unternehmen läuft. Ohne Gewinn bleibt es schwierig, langfristig erfolgreich zu sein – schließlich müssen Rechnungen, Gehälter und Investitionen gedeckt werden. Und nicht zu vergessen: Das Finanzamt hat auch ein Auge auf deinen Gewinn, weil darauf basierend die Steuern berechnet werden. Wenn du viel Gewinn machst, darfst du also auch den Staat an deinem Erfolg teilhaben lassen.
Fazit:
Der Gewinn ist das Ziel jeder unternehmerischen Tätigkeit – er zeigt dir, dass deine Anstrengungen Früchte tragen und das Unternehmen auf Kurs ist. Aber bevor du den Champagner öffnest, denk dran: Ein Teil davon gehört dem Finanzamt!